Microsoft SIM-karte für Windows 10 geräte kommt von Transatel aus Frankreich

Der Lösung ermöglicht in bis zu 50 Ländern zum Lokaltarif Datenkommunikation zu betreiben. Welche Notebooks und Tablets sie unterstützen ist noch offen.

(12.01.2016, 18:20) Kürzlich hat sich über eine App im Windows Store herausgestellt, dass Microsoft unter die Mobilfunker geht, zumindest virtuell, und für ausgewählte Geräte mit Windows 10 eine SIM-Karte integrieren wird, über die man Mobilfunk Services auswählen, buchen und bezahlen kann.

Die Information konnten wir nur der App “Cellular Data” aus dem Windows Store entnehmen, unklar war jedoch woher die SIM-Karte kommen würde. Das Rätsel löst heute die französische Firma Transatel, die sich selbst als Mobile Virtual Network Enabler (MVNE) bezeichnet. Microsoft hat sich für die SIM 901 Lösung des Unternehmens entschieden.

Der Aussendung ist auch zu entnehmen, was Microsoft vorhat. So sagt Eric Lockard, Corporate Vice President bei Microsoft: “Wir wollen die Akzeptanz von Mobilfunk-Konnektivität auf Windows-Tablets und Laptops fördern, um die klassische Wi-Fi-Konnektivität zu ergänzen und es für die Verbraucher einfacher machen eine Verbindung zum Internet, überall und jederzeit zu bekommen. Die Transatel SIM 901 Lösung hilft uns dieses Ziel in mehreren Märkten zu erreichen. Über eine einzige Schnittstelle werden die Verbraucher in der Lage versetzt mit nur wenigen Klicks einfach Prepaid-Datentarife auf den unterstützten Windows-10-Geräten zu kaufen.”

Das Mobilfunkservice kommt dabei von Transatel und die App für Windows 10 macht es einfach diese zu kaufen. So man eine Kreditkarte hinterlegt hat, kann man einfach ein Prepaid Datenvolumen über das Windows Konto bezzahlen.

Die Transatel 901 SIM Karte nutzt einen internationalen MNC (Mobile Network Code) um lokale 3G/4G Verbindungen zu ermöglichen und das gleich in einer ganzen Reihe von Ländern. Damit ist man dann immer und unabhängig vom Land zu einem lokalen Tarif online. Transatel ermöglicht lokale Tarife derzeit in 28 Ländern und wird die Coverage bis März auf 50 Länder ausweiten. Die Länder werden aber erst bekannt gegeben.

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